Der Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan – er ist das Zentrum unserer Gesundheit.
Etwa 80 Prozent unseres Immunsystems sitzen im Darm. Unser Darm produziert einen Großteil unseres Serotonins, beeinflusst unsere Hormonbalance und entscheidet darüber, welche Nährstoffe wir aufnehmen können. Wenn der Darm nicht richtig funktioniert, kann das weitreichende Folgen haben – weit über Blähungen und Bauchschmerzen hinaus.
Eine geschädigte Darmschleimhaut („Leaky Gut“), eine gestörte Darmflora, Pilzbelastungen oder chronische Entzündungen im Darm können Autoimmunerkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Hautprobleme, Stimmungsschwankungen und vieles mehr auslösen oder verstärken.
In meiner Praxis arbeite ich mit gezielter Darmdiagnostik (Mikrobiomanalyse, Zonulin, Calprotectin u.a.) und entwickle individuelle Sanierungskonzepte, die Ernährungstherapie, Probiotika, Präbiotika und bei Bedarf antimykotische Maßnahmen umfassen.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Blähungen, Bauchschmerzen, Hautprobleme nach dem Essen – und die Liste der „verbotenen“ Lebensmittel wird immer länger?
Histamin-, Fruktose- oder Laktoseintoleranz sind häufig nicht die eigentliche Erkrankung, sondern Symptome eines tieferliegenden Problems: eine geschädigte Darmschleimhaut, eine gestörte Darmflora, Enzymmangel oder chronische Entzündungen.
Ich behandle nicht die Unverträglichkeit, sondern ihre Ursache. Über Darmdiagnostik, Ernährungstherapie und Darmsanierung arbeiten wir daran, dass Ihr Darm wieder in der Lage ist, Nahrungsmittel normal zu verarbeiten. Das Ziel ist nicht eine immer längere Verbotsliste, sondern mehr Freiheit beim Essen.
Essstörungen
Essen ist für Sie kein Genuss mehr, sondern ein täglicher Kampf?
Essstörungen haben fast immer eine tiefe emotionale Komponente. Gleichzeitig hinterlassen sie deutliche Spuren im Körper: Mikronährstoffmängel, hormonelle Entgleisungen, Darmschäden und Stoffwechselstörungen, die die Erkrankung wiederum verstärken können – ein Teufelskreis.
Mein naturheilkundlicher Ansatz ergänzt eine psychotherapeutische Behandlung. Ich unterstütze Sie dabei, Ihren Körper wieder aufzubauen: Nährstoffdefizite ausgleichen, den Darm sanieren, das Hormonsystem stabilisieren. Bei Bedarf begleite ich Sie auch mit Traumatherapie, da Essstörungen häufig mit frühkindlichen Verletzungen zusammenhängen.
Multiple Chemische Sensibilität (MCS)
Parfüm, Reinigungsmittel, Druckertinte, Essensgerüche von Gebratenem – Gerüche, die andere kaum wahrnehmen, machen Sie krank?
MCS ist eine Umwelterkrankung, bei der das Körpersystem überempfindlich auf chemische Substanzen reagiert. Häufig liegt eine Überlastung der Entgiftungsorgane, eine Mastzelldysregulation, chronische Entzündungen oder eine Schwermetallbelastung zugrunde.
MCS erfordert eine besonders behutsame Herangehensweise. Ich arbeite an der Stärkung Ihrer Entgiftungskapazität, evtl. muss erst ein BCHE-Mangel abgeklärt werden, Stabilisierung des Mastzellsystems, Darmsanierung und berate Sie zu Strategien, um Ihre Umweltbelastung im Alltag zu reduzieren. Ganz entscheidend in der Therapie ist hier die Beachtung der chemischen Sensitivität auch in Bezug auf „gesunde Chemie“, wie z.B. Polyphenole, Salicylate, Alkaloide und mehr, die so häufig in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sind.
Rheuma
Schmerzende, geschwollene Gelenke, Morgensteifigkeit – und das Gefühl, dass Ihr Immunsystem gegen den eigenen Körper kämpft?
Rheumatische Erkrankungen sind Autoimmunerkrankungen, bei denen häufig ein gestörter Darm, chronische Infektionen, Schwermetallbelastungen und Mikronährstoffmängel eine Rolle spielen. Mein Ansatz ergänzt die rheumatologische Behandlung: entzündungshemmende Ernährung, Darmsanierung, Entgiftung und Homöopathie.
Dieses Thema liegt mir persönlich besonders am Herzen – als selbst Betroffene weiß ich, wie belastend Rheuma sein kann und wie viel ganzheitliche Ansätze bewirken können.
Sie möchten wissen, ob ich Ihnen helfen kann? Kostenlose telefonische Kurzberatung: 04107 – 59 64 780 (mittwochs 12–13 Uhr)